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Windräder mit horizontaler Rotorachse



Nordex Windrad (Bild: Nordex)

Die meisten heute installierten Windkraftanlagen sind in gewisser Weise eine Weiterentwicklung der frühen Windmühlen. Diese Windräder zeichnen sich durch eine horizontal liegende Rotorwelle aus. Durch verbesserte Materialien und Bautechniken ist es heute möglich, strömungsgünstige Turmkonstruktionen zu errichten, die den Wirkungsgrad erheblich verbessern.


Offener Turmkopf

Der Turmkopf, auch Gondel genannt, ist mitsamt dem Rotor um volle 360 drehbar. Durch mechanische, hydraulische oder elektro-mechanische Drehgetriebe wird der Rotor entweder vollautomatisch durch eine Meß- und Regelanlage oder mit Hilfe von Seitenrädern und Windfahnen in die günstigste Position gedreht. Zusätzlich sind im Turmkopf die "wichtigsten Komponenten" des Windrades untergebracht, was der Nachteil gegenüber den Vertikalachsern ist, denn somit befinden sich die schweren Bauteile wie der Generator und das Getriebe im Kopf der Anlage.

Auf häufigsten werden Windräder mit drei Rotorblättern errichtet. Man erreicht damit eine gleichmäßige Massenverteilung bei der Drehbewegung und dadurch eine geringe mechanische Belastung. Das Laufbild erscheint dem menschlichen Auge sehr ruhig. Zweiflüglige Anlagen sind vor allem preislich im Vorteil gegenüber den dreiflügligen, da die Kosten für ein Rotorblatt verhältnismäßig hoch sind. Einblättrige Anlagen existieren auch schon als Prototyp, fallen aber durch ein sehr unruhiges Laufbild und laute Flügelgeräusche auf.

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