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Hydrogenics Enkat GmbH entwickelt Kleinbusse mit Brennstoffzellen für WM 2006


Gelsenkrichen, 21. November 2005 - Bei der Fußball-WM 2006 sollen Brennstoffzellen betriebene Kleinbusse an den drei NRW-Spielorten Gelsenkirchen, Dortmund und Köln im Shuttledienst fahren. Entwickelt werden die 30 Personen fassenden Busse von der Hydrogenics Enkat GmbH aus Gelsenkirchen, einer Tochter der kanadischen Hydrogenics Corporation. Das Land unterstützt die Entwicklung mit 566.000 Euro.

Den Bewilligungsbescheid überreichte NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann heute in Vancouver (Kanada) an Prof. Karl H. Klug, Geschäftsführer der Hydrogenics Enkat GmbH und Piere Rivard, Präsident des Mutterkonzerns Hydrogenics Corporation. Dr. Horstmann befindet sich auf einer einwöchigen Reise in die USA und nach Kanada, auf der er von einer zehnköpfigen NRW-Delegation von Unternehmern und Wissenschaftlern begleitet wird. "Die neuen Brennstoffzellenbusse aus Gelsenkirchen werden für saubere Luft sorgen. Unsere Strategie ist es, die Brennstoffzelle zeitnah in die kommerzielle Nutzung einzubringen. Die WM 2006 stellt dabei eine hervorragende Möglichkeit dar, unsere Technik einem breiten internationalen Publikum vorzustellen und im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar zu machen" erklärte Minister Dr. Horstmann. Die Brennstoffzellentechnologie werde zu abgasarmen, geruchslosen und geräuscharmen Antrieben führen und erfülle höchste Ansprüche des Klima- und Umweltschutzes.

Kleinbusse mit Brennstoffzellenantrieb, wie sie jetzt entwickelt werden, können im Dauerbetrieb (Ziel: 18 Stunden) eingesetzt werden beispielsweise im öffentlichen Personennahverkehr in historischen Stadtzentren, im Personen-Shuttle-Verkehr in Tier- oder Freizeitparks, im Werksverkehr oder wie jetzt geplant bei Großveranstaltungen zwischen Parkplatz und Veranstaltungsort.

„Wir bedanken uns und freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Entwicklung eines mittels Brennstoffzellen angetriebenen Kleinbusses an unserem Standort in Gelsenkirchen“, so Pierre Rivard, Präsident und CEO der Hydrogenics Corporation. „Dieses Projekt bringt unsere gemeinsame Einschätzung zum Ausdruck, dass der Personennahverkehr zu den frühen Einsatzgebieten der Brennstoffzellentechnik gehören wird.“

„Für den Standort Gelsenkirchen stellt dieses Projekt in der Tat einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Weg zum europäischen Applikations- und Technologiezentrum der Hydrogenics Corporation dar,“ ergänzte Prof. Karl H. Klug, Geschäftsführer der Gelsenkirchener Hydrogenics Enkat GmbH. „Darüber hinaus wird mit dem Brennstoffzellen-Midibus der Einstieg in die Brennstoffzellentechnologie zu einem Bruchteil der Kosten möglich, die z.B. bei der Anschaffung eines Brennstoffzellen-Großbusses anfallen würden.“ Das Land NRW hat im Rahmen des Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW bisher 53 Projekte mit über 50 Mio. € bei Gesamtinvestitionen weit über 100 Mio. € unterstützt. Das Netzwerk ist Teil der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Ziel des Netzwerks, in dem aktuell mehr als 300 Mitglieder aktiv sind, ist eine intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Herstellung über die Speicherung und den Transport des Wasserstoffs bis hin zur vielfältigen Anwendung in Brennstoffzellen, in NRW zügig auf- und auszubauen.

(Pressemeldung der Hydrogenics Enkat GmbH)

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