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Hydrogenics Europe GmbH gegründet: BZ-Systeme und Testanlagen aus Gelsenkirchen


Hannover/Düsseldorf, 17. April 2002 - "Die Gründung von Hydrogenics Europe im Ruhrgebiet ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, Nordrhein-Westfalen zu einem namhaften Standort der Brennstoffzellentechnologie zu entwickeln", erklärte NRW-Wirtschafts- und Energieminister Ernst Schwanhold anlässlich der Vertragsunterzeichnung der Firmen Hydrogenics und Enkat zur Gründung der Hydrogenics Europe GmbH auf der Hannover-Messe. "Ziel der Landesregierung ist es, eine breit angelegte Brennstoffzellenindustrie, angefangen bei der Herstellung der Kernkomponente einer Brennstoffzelle, dem sogenannten Stack, bis hin zu kompletten Brennstoffzellensystemen und Testanlagen zu etablieren", so Schwanhold weiter. "Die mit der Gründung des Unternehmens verbundene Zusammenführung und Erweiterung der Ressourcen und Kompetenzen der kanadischen Firma Hydrogenics einerseits und des Gelsenkirchener Unternehmens Enkat GmbH andererseits wird uns auf dem Weg zu diesem Ziel ein Stück vorwärts bringen."

In Gelsenkirchen sollen zunächst die bereits vorhandenen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten der Hydrogenics Europe GmbH im Bereich der Brennstoffzellenprüf- und -entwicklungstechnik weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, in Gelsenkirchen bei entsprechender Entwicklung des Marktes zukünftig auch komplette Brennstoffzellensysteme an den europäischen Markt anzupassen und zu produzieren. "Hierbei entstehen durch die geplanten Investitionen zunächst rund 20 zukunftsfähige Arbeitsplätze", so Schwanhold.

Die kanadische Firma Hydrogenics ist eines der führenden Unternehmen in der Brennstoffzellentechnologie. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz in Mississauga, Ontario wurde 1995 gegründet. Seit Oktober 2001 gehört Hydrogenics zur "General Motors Alliance of fuel cell commercialization". Das Unternehmen wird die Integration und Weiterentwicklung der GM-Technologie für stationäre und portable Stromerzeugungsaggregate übernehmen. Seit Oktober 2000 ist Hydrogenics börsennotiert und wurde im Januar 2002 in den Joint Canada's TSE 300 Index aufgenommen sowie als eines der erfolgreichsten kanadischen Unternehmen ausgezeichnet.

Die Enkat GmbH mit Sitz in Gelsenkirchen wurde 1997 gegründet. Das Unternehmen entwickelt und produziert erfolgreich anspruchsvolle Lösungen für Brennstoffzellentest- und -entwicklungssysteme für die Automobilindustrie. Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung gehen die vorhandenen Erfahrungen im Bereich der Energieverfahrens- und Automatisierungstechnik in die Hydrogenics Europe GmbH ein und bilden einen wichtigen Baustein zur Erschließung des europäischen Marktes.

Die Gründung der Hydrogenics Europe GmbH schafft eine hervorragende Ausgangssituation, die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Brennstoffzellentestsystemen, einzelner Komponenten von Brennstoffzellensystemen und langfristig auch kompletter Systeme auf der Basis einer leistungsfähigen Technologie weiter zu entwickeln. Die Fähigkeiten beider Unternehmen ergänzen sich und bilden durch das neu gegründete Unternehmen Hydrogenics Europe GmbH eine leistungsfähige Einheit. "Die Ansiedlung des Unternehmens in Gelsenkirchen setzt erneut ein wichtiges Zeichen für die Entwicklung des Brennstoffzellenstandortes Nordrhein-Westfalen", so Schwanhold.

Im Rahmen des seit 1988 bestehenden Programms "Rationelle Energieverwendung und Nutzung unerschöpflicher Energiequellen" (REN) wurden in NRW ca. 17 Mio. Fördermittel für derzeit 21 Brennstoffzellenprojekte verwandt, die ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 47 Mio. zur Folge haben. Im Rahmen dieser Projekte wurden vielfältige Entwicklungen in der Brennstoffzellentechnik umgesetzt. "Diese Erfolge wollen wir in Zukunft noch weiter ausbauen. Wir freuen uns daher ganz besonders, in Hydrogenics Europe einen leistungsstarken Partner im Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle NRW begrüßen zu dürfen. Dieses richtungsweisende Beispiel sollte gleichzeitig ein Anstoß für weitere Ansiedlungen bzw. Neugründungen von Brennstoffzellen-Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sein", so Minister Schwanhold.

(Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr (MWMEV) des Landes Nordrhein-Westfalen)

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