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Neue MEA für die Brennstoffzelle von 3M - In allen Details verbessert


Neuss, 20. September 2005 - Eine in all ihren Einzelteilen verbesserte Membran-Elektroden-Einheit (MEA - Membrane Electrode Assembly) für die Brennstoffzelle präsentiert das Multi-Technologie-Unternehmen 3M. Für die Membran als Herzstück des "Motors" ist jetzt eine Betriebstemperatur bis zu 98 C möglich. Sie lag zuvor bei maximal 80 C. Der durch größere Hitze bisher bedingte chemische Abbauprozess konnte zugleich weitestgehend gestoppt werden. So zeichnet sich die verbesserte Membran zudem durch eine gute Oxidationsstabilität aus.

Hinzu kommt ihre optimierte mechanische Stabilität. Die Membran ist jetzt in sich fester und hält so Wechselbelastungen besser stand. Sie behält dabei jedoch ihrer geringe Stärke, was einen schnellen und effektiven Protonenaustausch ermöglicht.

3M Know-how in der Nanotechnologie nützt der Katalysatorschicht. Sie kommt künftig mit einem Viertel der bisher notwendigen Platinmenge aus. Dies bedeutet für die MEA insgesamt eine enorme Kostenersparnis bei gleich bleibender Qualität und Funktionalität.

Zur vielfach verbesserten Standzeit der MEA insgesamt tragen zudem die verbesserte Oxidationsstabilität und die dauerhafte Hydrophobierung der Gas-Diffusions-Lage (GDL - Gas-Diffusion-Layer) bei. Mit dem zughörigen Dichtsystem für die GDL präsentiert 3M weiterhin sämtliche Komponenten der verbesserten MEA aus eigener Entwicklung.

(Pressemeldung von 3M)

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